Cleverer Test enthüllt: E-Mail-Hosts wie Google lesen routinemäßig Ihre E-Mails und verfolgen Ihre Links

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Cleverer Test enthüllt: E-Mail-Hosts wie Google lesen routinemäßig Ihre E-Mails und verfolgen Ihre Links

 

Wenn Sie bis jetzt noch nicht überzeugt sind, dass praktisch alles, was Sie im Internet tun, von einer Behörde oder Telefongesellschaft auf die eine oder andere Weise überwacht wird, dann sollte das Folgende Sie ein- für allemal überzeugen.

 

Wie die Londoner Zeitung Daily Telegraph meldet, sind die großen sozialen Dienste – Facebook, Google und Twitter – dabei ertappt worden, dass sie Nachrichten, die über ihre Netze verschickt werden, ausspionierten. Die Ergebnisse des Versuchs hätten mehrere Gruppen bereits zum Anlass für neuerliche Kritik wegen der Verletzung der Privatsphäre genommen.

 

Im Telegraph heißt es:

Die Ergebnisse stammten aus einem Experiment, das nach Edward Snowdens Enthüllungen über die Ausspionierung von Internet-Benutzerkonten durch Regierungsstellen durchgeführt wurde. Die Firma High-Tech Bridge, ein Unternehmen für Internetsicherheit, wollte 50 der größten Internetfirmen auf die Probe stellen. Über ihre eigenen Systeme verschickte sie private Nachrichten, die die Internetadresse einer bestimmten Website enthielten. Experten in der Firmenzentrale in Genf verfolgten dann, welche Firmen diese Website anklickten.

Wie die Zeitung berichtet, öffneten innerhalb der folgenden zehn Tage sechs dieser 50 Firmen diesen Link, eine schamlose Verletzung der Privatsphäre. Darunter waren Facebook, Twitter und Google, außerdem das Diskussionsforum Formspring.

 

Firmen dementieren, was sie tun, aber es ist keine Frage, dass sie es tun

 

»Wir merkten, dass sie Links anklickten, die nur der Absender kannte und der Empfänger erhalten sollte«, sagte Ilia Kolochenko, der Chef von High-Tech Bridge. »Wenn die Links geöffnet werden, dann können wir nicht sicher sein, dass der Inhalt der Nachrichten nicht auch
Die Google-Falle Gerald Reischl Die unkontrollierte Weltmacht im Internet Wir alle mögen die »Suchmaschine« Google, weil es ein verlässlicher, praktischer Webservice ist. Ein Suchfeld, in dem wir einen oder mehrere Begriffe eintippen und innerhalb von Sekundenbruchteilen eine Trefferliste erhalten. Doch Google ist längst keine Suchmaschine mehr, es ist ein Weltkonzern, der die totale Kontrolle der Internet-Gemeinde anstrebt und zum größten Händler und Archivar von Information werden will. Mit den vielen Services, ob Google Earth, Google Docs oder Google Mail, hat sich die Firma von Larry Page, Sergey Brin und Eric Schmidt zur unkontrollierten Weltmacht im Internet entwickelt. Google ist ein »Wolf im Schafspelz«, ein Monopolist, der eifrigste Datensammler der Welt, der Dutzende Patente auf Methoden hat, die aus der Überwachungsindustrie stammen könnten. Seit Jahren schon wird jeder Google- Nutzer analysiert und kategorisiert. Die Marktdominanz Googles ist für eine Wissensgesellschaft gefährlich. Sie ermöglicht politische Zensur, wie sie in China praktiziert wird, erleichtert das Ausspionieren der Privatsphäre und duldet weder Kritik noch Konkurrenten. gebunden, 189 Seiten
gelesen wird.«

 

»Alle sozialen Netzwerk-Sites möchten so viel wie möglich über unsere Hobbys und Kaufgewohnheiten wissen, denn diese Information hat für sie kommerziellen Wert«, sagte Kolochenko weiter. »Dass nur ein paar Unternehmen erwischt wurden, bedeutet nicht, dass andere ihre Kunden nicht überwachen. Vielleicht wenden sie einfach andere Techniken an, die schwerer zu entdecken sind.«

 

Bereits Anfang dieses Jahres hatten deutsche Wissenschaftler den Vorwurf erhoben, ein anderer Tech-Riese – schon mal von Microsoft gehört? – spioniere Kunden und User seines beliebten Skype-Dienstes aus.

 

Wie der Telegraph berichtet, wollten die Feiglinge bei Facebook die Ergebnisse des Versuchs nicht kommentieren. Ein Sprecher sagte lediglich, das Unternehmen setze komplexe automatisierte Systeme ein, um gegen Phishing (Identitätsklau im Internet) vorzugehen und böswilliges Material zu reduzieren.

 

Aha.

 

Auch Vertreter von Twitter äußerten sich nicht direkt über die Studie, erklärten aber, das Unternehmen nutze ebenfalls »robotische Systeme«, um zu verhindern, dass Spam-Botschaften auf Kundenkonten landeten.

 

Ein Google-Sprecher war offener – und arrogant. »Das ist nichts Neues. Es ist einfach kein Thema.«


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Mit Verlaub, das sehen wir anders.

 

»Im Prinzip sollten diese Unternehmen die Links nicht öffnen, aber in der Praxis geben sie ihren Kunden eine Dienstleistung«, sagte ein unabhängiger Experte, dessen Name nicht genannt wurde, dem Telegraph. »Der Schutz zählt mehr als jeder potenzielle geschäftliche Gewinn.«

 

Kritiker sagen, es solle mehr Sicherheitsmaßnahmen geben, aber ich sage: Alles fängt an mit einem Vorstand, der ethische Prinzipien achtet.

 

Nick Pickles, Leiter einer britischen Verbrauchergruppe namens Big Brother Watch, erklärt: »Damit ist wieder einmal bewiesen, dass für Unternehmen Profite wichtiger sind als die Wahrung der Privatsphäre. Unternehmen wie Google oder Facebook hängen davon ab, so viele Daten wie möglich abzuschöpfen, um ihre Werbung zielgenauer platzieren zu können. Sie dringen in unsere Privatsphäre ein, um ein genaueres Bild über unser Leben zu erhalten.«

 

Ironie und Heuchelei im Verhalten dieser Firmen

 

Es ist schon paradox, dass viele dieser Unternehmen zusammen mit dem Tech-Konzern Apple im Juli eine breite Allianz von Tech-Unternehmen und Bürgerrechtsgruppen
Totale Überwachung Günther Weiße Der Informationskrieg des 21. Jahrhunderts Ob »Data Mining«, das Hacken sensibler Behördendaten, Wirtschaftsspionage oder das Eindringen in militärische Geheimdienstcomputer: »Gut« und »Böse« nützen mittlerweile gleichermaßen unser elektronisches Informationssystem für ihre eigenen Zwecke. Dieses Buch informiert kompetent über den Informationskrieg des 21. Jahrhunderts. Darüber hinaus enthält das Werk eine Übersicht über die von der EU geplanten Maßnahmen der Kommunikationskontrolle, die auch ein beängstigender Überblick darüber sind, was technisch heute alles machbar ist.Gebunden, 296 Seiten, zahlreiche Abbildungen
gebildet haben, die bezüglich der Überwachungsprogramme der US-Regierung mehr Transparenz fordern.

 

Wie Fox News berichtet, fordert die Allianz, zu deren Mitgliedern 63 Firmen, Investoren, gemeinnützige und gewerbliche Organisationen zählen, in einem Brief an Präsident Obama und Abgeordnete des US-Kongresses, es solle Internet-, Telefon- und Webunternehmen gestattet werden, detailliert über Anfragen von Regierungsstellen zu berichten, auch wenn es um Informationen gehe, die für die »nationale Sicherheit« relevant seien.

 

Insbesondere wünscht die Allianz, dass die Tech-Firmen berichten dürfen, wie oft die Regierung Informationen über User anfordert, die Anzahl der Personen, Accounts oder Geräte, für die Informationen angefordert wurden, und wie oft die Regierung Auskünfte über den Inhalt von Nachrichten, über Abonnenten und/oder andere Informationen anforderte.

 

Im Übrigen haben viele dieser Firmen für die Weitergabe ausspionierter Nutzerdaten Millionen aus Steuergeldern angenommen, einen Bericht darüber finden Sie hier: http://www.naturalnews.com